E-mail: info@f-cat.de | Telefon: +49 (0)30 26 103 29-20
Konzerttickets zu vielen unserer Künstler gibt es ab sofort in unserem neuen Ticketshop.
Mali meets Cuba

Booking-Agent:
Amaya Collantes
+49 30 261032927
ac@f-cat.de
Die wahre Geschichte hinter dem Buena Vista Social Club
Eigentlich sollten die Aufnahmen, die im März 1996 in Havanna mit Ry Cooder sowie einer Vielzahl von kubanischen Musikern stattfanden, ein Gemeinschaftsprojekt von afrikanischen und kubanischen Künstlern werden. So machte sich eine Gruppe der besten Musiker Malis auf den Weg nach Havanna. Aus bis heute nicht ganz so klaren Gründen kamen sie niemals dort an. Stattdessen produzierten Ry Cooder und Nick Gold zunächst 3 Alben mit der Crème de la Crème der kubanischen Musikszene – darunter die Legenden Ibrahim Ferrer, Rubén González, Compay Segundo und Omara Portuondo. Der Buena Vista Social Club war entstanden. Der Rest ist, wie man sagen könnte, millionenfach verkaufte Geschichte.
Aber was ist mit dem ursprünglichen Vorhaben? Virtuosen aus einer der musikalisch reichsten Regionen Afrikas zusammen mit Künstlern aus Kuba, deren Musik Ursprünge in Afrika hat und dort unglaublich einflussreich war – was für Schätze wären aus dieser Interaktion wohl entstanden?
Nun, 14 Jahre nach den ersten Sessions, können wir es herausfinden. Nick Gold, der Mann hinter den legendären Projekten, hat seine ursprüngliche Idee verwirklicht: Die Traumkonstellation für den Buena Vista Social Club in seiner ursprünglichen Planung mit einem Line-up großartiger Musiker: Toumani Diabaté, Bassekou Kouyate, Eliades Ochoa, Djelimady Tounkara, Lassana Diabaté, Kasse Mady Diabaté und Grupo Patria.
An der Spitze des kubanischen Teams steht der stets einen Cowboyhut tragende Sänger und Gitarrist Eliades Ochoa. Die Gäste aus Mali sind der mit vielen Awards ausgezeichnete Ngoni-Meister Bassekou Kouyate und der außergewöhnliche Gitarrist Djelimady Tounkara, deren beider Stellung als zwei der weltbesten Instrumentalisten unbestritten ist.
Zur Seite stehen ihnen Eliades‘ Band Grupo Patria, eine der meist verehrten Bands der Insel, das Kora-Genie Toumani Diabaté, der legendäre Griot-Sänger Kasse Mady Diabaté und der innovative Balafon-Spieler Lassana Diabaté.
“Es war, als hätten die Musiker ihre Ideen und ihre Energien für diesen Moment aufbewahrt”, sagt Nick Gold, der das Album produziert hat. “Obwohl wir so lange gewartet haben, fügt sich alles erstaunlich leicht und spontan zusammen. Die Gruppe hatte noch nie zuvor zusammen gespielt, doch die Musik brach nur so aus ihnen heraus und floss tagelang.“ Siebzehn Songs wurden in fünf Tagen aufgenommen, alle Musiker haben live in einem großen Raum gespielt. Bei einer zweiten Session einige Monate später entstanden weitere neun Songs.
Der Titel ‘AfroCubism’ ist mit Bedacht gewählt: Das Album lässt Elemente kubanischer und afrikanischer Musik in die Luft aufsteigen und sie in bezaubernden neuen Mustern wieder auf den Boden zurückkehren.