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Fado

Ana Moura

| Portugal

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GRUENER STRICH

DIE ALTEN MÄNNER UND DIE GUTE FEE

Es muss ein bemerkenswerter Abend gewesen sein in jener Sommernacht in Lissabon!

Wie sich die vier Rolling Stones und ihr Tross in ihren Limousinen durch den chaotischen Einbahnstraßenverkehr der Metropole am Tejo-Fluss bugsieren ließen und irgendwann doch aussteigen mussten, weil die Treppen in Alfama, der Altstadt Lissabons, selbst für sie nicht anders zu bewältigen waren. Und wie sie sich dann im Kellergewölbe der berühmten Casa Do Fado einfanden, alle vier gleichzeitig am selben Ort, um gemeinsam zu Abend zu essen, Portwein zu trinken und Fado zu hören. Und Mick und Keith sogar miteinander spra- chen. „Ja“, sagt Ana Moura lachend, „man sagte mir, dass es ein Ereignis gewesen sei, dass alle vier zu meinem Konzert kamen, weil sie privat schon lange keinen Abend mehr zu- sammen verbracht hätten.“ In Japan, so schildert Ana Moura die Ursprünge der Begegnung, seien die Stones auf ihre Alben gestoßen und hätten sie zu ihrem „Rolling-Stones- Project“ eingeladen, um – wie zuvor schon Norah Jones und Sheryl Crow – alte Stones-Klassiker neu einzuspielen. „Die Session war toll“, sagt Ana Moura. „Denn wir nahmen nicht wie für gewöhnlich ein Instrument nach dem anderen auf, sondern saßen alle im Kreis, spielten und sangen. Charlie Watts nahm auf, Mick spielte Harmonica.“ Folglich standen in Alfama neben traditionellen Fados auch die von einer portugiesischen Gitarre begleiteten Stones-Nummern „Brown Sugar“ und „New Expectations“ auf dem Programm. Den alten Herren muss es gefallen haben. Am nächsten Tag wandelten sie eine Konzert-Einladung an Ana Moura ins Alvalade-Stadion kurzerhand in eine Einladung zum Mitspielen um. „Das geschah dann, ohne wirklich zu proben. Was habe ich gelitten. Und was war ich glücklich.“ Es fällt nicht schwer, den Zauber nachzuvollziehen, den die feenhafte und trotz ihrer künstlerischen Selbstsicherheit fast mädchenhaft zurückhaltende Schönheit auf die Rockeminenzen ausgeübt haben mag. Auch auf „Para Além Da Saudade“, ihrem dritten und wieder von Jorge Fernando („Boa Noite Solidâo“) produzierten Album, betört die Frau aus Santarém mit ihrem weich aufgerauten Gesang und eleganten Fado-Interpretationen im klassischen Stil. Kein Wunder, dass da selbst alte Steine erweichen.

www.wom.de    

CD Review: Para Além Da Saudade
by Marcelo Millot März 2008

On tour

 (11071 Bytes)

Portico Quartet

10.02. F-Agen
15.02. B-Gent
17.02. NL-Rotterdam
18.02. NL-Amsterd.
20.02. P-Lisboa
22.02. E-Madrid
23.02. E-Barcelona
02.03. B-Antwerpen
15.03. F-Vaulx e. V.
20.03. D-Munich
21.03. D-Reutlingen
22.03. D-Langenau
23.03. D-Kreuztal
24.03. D-Essen
26.03. D-Rostock
27.03. D-Berlin
28.03. D-Dresden
29.03. D-Leipzig
30.03. PL-Wroclaw
31.03. PL-Warsaw
01.04. PL-Gdansk
03.04. F-Massy
06.04. R-Moscow
14.04. S-Lund
20.04. CS-Prag
21.04. D-Nordhausen
23.04. D-Chemnitz
24.04. D-Kassel
25.04. D-Cologne
26.04. D-Hamburg
27.04. D-Altenburg
28.04. D-Karlsruhe
29.04. D-Ravensburg
04.05. F-Thonon l. B.
14.07. CS-Ostrava

This young band from London makes music with an inimitable, beautiful sound...Portico Quartet sounds like nothing you´ve ever heard before.