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Zeitgenössische OUD Musik

Anouar Brahem

| Tunesien

pdf logo Kurzinfo Anouar Brahem

Anouar Brahem ist ein großartiger Musiker und Virtuose auf dem Oud, der arabischen Laute. Fernab aller Klischees der arabischen Musikwelt entwickelte er den Oud zu einem Soloinstrument, mit dem er seine ganz eigene Vorstellung von zeitgenössischer, arabischer Musik mit Jazz und vielen weiteren Einflüssen vermischt. Dabei arbeitete er mit Musikern wie Jean-Louis Matinier, Richard Galliano, Dave Holland, Jan Garbarek, François Couturier und vielen anderen zusammen an seinen Aufnahmen, die, jede für sich, einzigartig sind. Großartigen Auftritten 2009 beim Enjoy Jazz und im Wiener Konzerthaus  folgten 2010 begeisternde Konzerte im Auditorium Barcelona, beim Cully Jazz, Brighton Festival sowie bei der Ruhrtriennale und vielen weiteren Festivals. Nun kommt Anouar Brahem 2011 mit seinem aktuellen Programm „The Astounding Eyes of Rita“ zurück nach Deutschland!


Allein seine letzten beiden Alben „Le Pas du Chat Noir" und „Le Voyage de Sahar" verkauften exzellent. Und auch von der aktuellen CD konnte Brahem bereits mehr als 10.000 Stück verkaufen! Brahems vielschichtige zeitgenössische Kompositionen zwischen Orient und Okzident und die meisterliche Beherrschung seines Instruments sind vielleicht der Grund warum sich seine Platten so gut verkaufen und seine Konzerte immer große Erfolge sind.


Geboren wurde der tunesische Musiker 1957 mitten im Herzen von Tunis. Diese Umgebung hat er sich, bis auf einen kurzen Aufenthalt in Paris in den achtziger Jahren, bis heute erhalten und schöpft daraus einen großen Teil seiner kreativen Schaffenskraft. Das Spielen des Oud begann Brahem, gefördert vom Vater, mit 10 Jahren am nationalen Musikkonservatorium von Tunis, wo er seinen späteren Meister und Lehrer für die Kultur der arabischen Musik, Ali Sriti, kennenlernte. Über viele Jahre brachte dieser ihm die jahrhundertealten, musikalischen Traditionen seiner Heimat nahe und lehrte ihm Aufgeschlossenheit zu fremden Kulturen.


Weg von seiner ursprünglichen Bedeutung als Begleitinstrument in den klassischen arabischen Musikensembles entwickelte Brahem den Oud zu einem vielgestaltigen und gleichsam ruhig fließenden Bestandteil seiner Musik, indem er seinen Klang mit vielen Einflüssen aus aller Welt vermischt. Die Vielgestalt seines musikalischen Schaffens lässt sich auch an den verschiedenen Besetzungen seiner bisherigen Alben ablesen: 1991 nahm er im Trio mit Violine und Percussion auf, sein Album „Khonsa“ 1995 hingegen mit Oud, Akkordeon, Piano, Synthesizer, Saxofon, Bass, Violine und Schlagzeug. 2002 spielte er gemeinsam mit dem Orchestre National de Jazz und sein aktuelles Album „The Astounding Eyes of Rita“, dass im September 2009 bei ECM veröffentlicht wurde, nahm er mit Klaus Gensing an der Bassklarinette, Björn Meyer am Bass und Khaled Yassine an Darbouka und Bendir auf.


Gewidmet ist „The Astounding Eyes of Rita“ dem palästinensischen Dichter Mahmoud Darwish, der 2008 verstorben war. Die Titel der Songs und Inspirationen für die Stücke entsprangen seinem umfangreichen und beliebten Werk an Gedichten und Texten. Die Musiker der aktuellen CD lernte Anouar Brahem über das Label ECM kennen, da sie dort bereits bei anderen Produktionen für Norma Winstone und Nik Bärtsch mitarbeiteten. Sie alle teilen die Auffassung Brahems, dass Musik einer Vielfalt von Einflüssen ausgesetzt ist und sich westliche und östliche Komponenten besser verbinden lassen, als sich einander auszuschließen. So entstand ein Album, dass in der Lage ist, gleichzeitig ruhig und fließend, vielgestaltig und kompakt sowie traditionsbewusst aber doch offen zu sein.


Mit seinem Quartet kommt Anouar Brahem nun auch wieder 2013 nach Deutschland. Als Musiker, der in keine Schublade passt, hat er sich eine für sein musikalisches Umfeld ungewöhnliche Freiheit des Ausdrucks geschaffen, die ihn sowohl für Jazz-, als auch für Klassik- und Weltmusikfestivals sowie für Konzertsäle interessant macht.

On Tour

Little Drop Of Poison (7640 Bytes)

Rebekka Bakken

25.05. DE-Bad Homburg
22.07. AT-Judenburg
02.11. DE-Allensbach
03.11. DE-Erlangen
04.11. DE-Dresden
06.11. DE-Oldenburg
07.11. DE-Hannover
08.03. AT-Graz
11.03. DE-Mainz

Rebekka Bakken zählt ohne Zweifel zu den markantesten weiblichen Stimmen Europas.