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Folk Rock/Akustisch

Asaf Avidan & the Mojos

| Israel (in Koop. mit Klaus Bönisch Konzertagentur)

Leidenschaft, rückhaltlose Energie, Kompromisslosigkeit – das sind Charaktereigenschaften, die für Asaf Avidan und seine Band, the Mojos, heilige Regeln sind. „Wir sind Nonkonformisten. Es geht uns um unsere Kunst und unsere Überzeugungen“, sagt Asaf, „Erfolg war nie das Ziel. Er ist nur ein Werkzeug, mit dessen Hilfe wir tun können, was wir wollen.“

Ein Blick in die Karriere des Quintetts aus Jerusalem offenbart, was Asaf damit meint. Gemeinsam mit den Mojos baute er in seinem Heimatland eine Karriere auf und entwickelte sich in relativ kurzer Zeit zu einem nationalen Phänomen. Ohne Plattenfirma, ohne Medien, ohne Booking-Agenturen. Erst als die großen Hallen des Landes voll waren, begriffen die Redakteure und A&Rs des Landes ihr Versäumnis – und rollten den roten Teppich aus. Es folgten Nominierungen für die MTV European Music Awards, Tourneen z. B. mit Morrissey, überschwängliche Lobeshymnen seitens der Fachleute. Die internationale Presse stand Schlange, sah in Asaf einen Botschafter seiner Generation.

Jetzt endlich der internationale Release von „The Reckoning“ – jenem Album, das daheim die Euphorie auslöste. Eine einzigartige Mischung aus 60s-Songwriter-Folk, Blues und Indie-Rock ist darauf. Asaf Avidan & the Mojos beschwören mit junger Kraft den Geist von John Lee Hooker und erinnern manchmal an die frühen Led Zeppelin, manchmal an Janis Joplin. Letzteres hat mit Asafs ungewöhnlich hoher Stimme zu tun, in der eine ungeheure Dramatik liegt. Asaf schreit und wütet, fleht und flüstert und geht mit seiner Stimme hoch hinaus, um sich Luft zu machen. Die Mojos verleihen dieser Stimme Nachdruck, explodieren in intensiven Jams, halten sich aber auch des Öfteren ganz raus, um Asaf und seiner akustischen Gitarre den nötigen Raum zu geben.
Trotz des Rückgriffs auf die großen Alten ist "The Reckoning" eine ganz moderne Platte, in der auf einzigartige Weise auf den Punkt kommt, was man von Indie-Rock will – Intensität, Eigenwille, Unbeirrbarkeit, kreative Kraft. Hören Sie sich mal um: Niemand sonst klingt wie diese Band. „Es ist in Israel immer noch tabu, in englischer Sprache zu singen“, sagt Asaf, „natürlich hört man hier  Britney Spears und Bruce Springsteen, aber die eigenen Landsleute sollen bitte hebräisch singen. Auch deshalb wollten die Medien zuerst nichts von uns wissen. Die Menschen haben viel schneller begriffen, um was es uns geht, und sie kamen zu den Konzerten – immer wieder und immer mehr.“

Bevor Asaf sich auf die Bühne stellte, hatte er bereits eine andere Karriere. Nach einem Film-Studium in Tel Aviv und Jerusalem wurde er schnell zum gefragten Spezialisten für Animation, Asafs Werke wurden auf Festivals herumgereicht, es hagelte Preise. Doch Asaf hatte bald genug vom Film und schmiss die Karriere hin. Die EP „Now That You’re Leaving“ entstand 2006 in einem kreativen Anfall, allein in einem Apartment in Jerusalem. Die ersten Konzerte führten schnell zu großem Interesse, Asaf spielte sich durch die Clubs und brachte schließlich die Mojos zusammen. Eine eingeschworene Gemeinschaft ist das, die das Publikum live mit hinein nimmt in ihre intensive, dramatische, hingebungsvolle Welt.

Man erlebt diese Welt auf „The Reckoning“. Da stehen fünf Musiker in einem Raum, die kämpfen und glauben und um jeden Preis etwas Schönes, Wahrhaftiges erschaffen wollen. „Eine gute Platte erwächst aus dem Leben“, sagt Asaf und beschwört dann noch mal das alte Blues-Ideal, „kann sein, dass da nur ein Mann steht und in seine Hände klatscht – wenn es von Herzen kommt und er es selbst glaubt, dann ist es genug.“

On Tour

Gianmaria Testa (8319 Bytes)

Gianmaria Testa - VITAMIA

10.02. CH-Zürich
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14.02. D-Bremen
15.02. D-Hannover
16.02. D-Dortmund
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18.02. D-Berlin
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