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Afrobeat

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Der Name Adé Bantu steht für einen der erfolgreichsten, in Europa wohnhaften Afrobeat-Künstler unserer Zeit. Als Initiator des bekannten Projektes „Brothers Keepers“ zu breiter öffentlicher Aufmerksamkeit gelangt, hat Bantu durch die aktuelle Zusammenarbeit mit der „Afrobeat Academy“ seinen musikalischen Schwerpunkt wieder auf die Klänge des Afrobeats gelegt. Zusammen mit den 11 Musikern der Afrobeat Academy zelebriert er nun die musikalischen Visionen von Fela Kuti.
Adé Bantu wuchs in zwei sehr verschiedenen Kulturen auf- in den Städten Lagos und Köln, weshalb er sich heute selbst als „Afropäer” bezeichnet. Dieses Aufeinanderprallen der Kulturen spiegelt sich deutlich in seiner Musik, welche dadurch so einzigartig ist, dass deren Beschreibung eines eigenen Begriffes bedarf: „The sound of Fufu”, den Bantu selbst geprägt hat. Gemeint ist eine ausgefallene Mischung aus Afrobeat, Hiphop und Funk, welche sowohl Impulse aus aktuellen globalen Musiktrends aufgreift, als auch den spezifischen Sound afrikanischer Musik. Neben der musikalischen Seite zeigt sich die zweiseitige kulturelle Inspiration Bantus auch in seinen Texten. Gut durchdachte politische Botschaften stellen einen essentiellen Bestandteil seiner Musik dar, mit der dahinterstehenden Absicht, seine Zuhörer zu mobilisieren, motivieren und Mut zu machen, stets auf eine optimische und positive Art und Weise.
Die Auszeichnung mit dem angesehen Kora Award im Jahr 2005, dem Pan-Afrikanischen Äquivalent zu den Grammies, spricht dabei eindeutig für die Qualität seiner Arbeit. Die Tatsache, dass seine Single "No More No Vernacular“ für beachtliche 8 Wochen die Radio Charts von Nigeria angeführt hat, bestärkt den Eindruck der Wertschätzung Bantus auch in Afrika. Seine Erfolgsgeschichte scheint endlos, so hat er bereits mit hoch angesehenen Musikerkollegen wie Tony Allen, Seun Kuti, Dede Mabiaku, Gentleman und Xavier Naidoo zusammengearbeitet und in einem politischen Dokumentarfilm für das Kino mitgewirkt. Weiterhin blickt er bereits auf erfolgreiche Tourneen durch Afrika und Europa zurück. Seine live Auftritte mit der Afrobeat Academy gelten als inspirierend und setzen dabei nicht nur die Beine, sondern auch den Verstand des Publikums in Gang. Wir freuen uns, dieses brandaktuelle, den Gedanken einer weiter zusammenwachsenden Welt repräsentierende Ensemble bald auf die Bühnen Europas zu bringen!