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Flamenco, Soul, Jazz

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In Spanien und inzwischen auch international gilt die Sängerin als Star der Flamenco-Musik, als aufstrebende Künstlerin, deren beeindruckende Stimme als Mischung aus der von Tina Turner, Lora Flores and Sarah Vaughan beschrieben wird. Dennoch lässt sich Buika keinem spezifischen Musikstil zuordnen. Vielmehr hat sie den zweiseiti-gen Einfluss ihrer Herkunft aufgegriffen: Als Kind afrikanischer Eltern, die als Exilanten nach Spanien immigrierten, ist Buika auf Mallorca aufge-wachsen. In ihrer Familie hat Musik stets eine zentrale Rolle gespielt. Diese persönlichen Erfahrungen haben Spuren auf Buikas Musik hinterlassen, in welcher sie Elemente aus Soul, HipHop, Jazz, Copla und Flamenco kombiniert.
Ihre zweite CD “Mi Niña Lola” (2006) bedeutet für Buika den Durchbruch. Die Platte erntet großes Ansehen sowie zahlreiche Auszeichnungen in Spanien wie “Beste Musikproduktion” und “Bestes Album der Canción Española” sowie auch den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik. In der Preisrede heißt es dort: „Raureif und Zimt in ihrer Stimme, innig ihr Gesang – Klagen und süß-bittere Lebenslust in selbstbewussten Songs mit einem Ensemble, das sie akustisch und kunstvoll mit filigranen Klängen über subtiler Perkussion umspielt. Das Innerste einer Seele, das Zerbrechlichste eines Gefühls.”. Spaniens größte Zeitung El Pais nennt das Album als eine Revolution, die Sunday Times spricht von der Geburt eines neuen Stars. Die 90jährige Chavela Vargas schließlich bezeichnet Buika als ihr musikalisches Patenkind und sagte ihr eine große Zukunft voraus.
Auch ihr drittes Album “Niña de Fuego” (2008) wird wieder von dem berühmten Produzent Javier Limón (Bebo Vades/ Diego El Cigala: Lagrimas Negras, Paco de Lucia u.v.a.) aufgenommen. Die Platte bekommt ähnlich viele und gute Kritiken wie ihr Vorgänger; vor allem aber öffnet sie die Tür ins Ausland, auch nach Nordamerika, noch weiter.
Im Oktober 2009 erschien in Spanien das grandiose „El Ultimo Trago“, ein Album mit dem legendären Chucho Valdez am Piano, das – in nur zwei Tagen eingespielt - zu großen Teilen auf das Repertoire der mindestens ebenso legendären Chavela Vargas zurückgreift. Die Sunday Times schreibt dazu: „Is there a more potent voice in the whole of popular music?“
So ist es: ob im intimen Duo mit Pianisten, im Trio oder im Sextett, egal ob im kleinen Saal oder im großen Theater: Buika ist bekannt geworden für ihre grandiosen Live-Auftritte, bei denen immer ihre Wahnsinns-Stimme im Vordergrund steht. Sie hat auf den großen Festivals gespielt und hinterließ Kritiker, die ihr vor Bewunderung zu Füßen lagen, und ein Publikum, dem es vor Begeisterung die Sprache verschlug. Seit 2007 spielt Buika auf der ganzen Welt Konzerte, u.a. viel in Frankreich, den USA, in Montreux und auf dem North Sea Jazz Festival. Bald werden wir sie endlich auch in Deutschland erleben.
Im April wird Warner Music ihr neues Album "El último trago" auch in Deutschland veröffentlichen.