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Die neue Stimme der Kapverden

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„Mit seinen starken, beschwingten Bossa Nova Melodien schafft Mayra Andrades in Brasilien produziertes Album weit mehr, als nur die Erwartungen zu erfüllen...“ The Daily Telegraph
„Sie ist eine Repräsentantin der Kapverden und einer viel größeren, portugiesisch-sprachigen Diaspora. Und sie bleibt sich dennoch stets treu, voll von anmutigem Ausdruck in ihren Überzeugungen...“ New York Times
„... und manchmal schwebt sie einfach sprachlos mit ihrer grandiosen Stimme auf den Wogen der Emotion, um im nächsten Lied ein fast rapartiges sprachliches Trommelfeuer zu entfachen.“ Ludwigsburg Kreiszeitung, 04.07.2009
"Während der ersten Songs des mitreißenden Konzerts verweisen ein warmer Sound und poetische, unkitschige Melodien auf den Klang der Kapverden, wie er sich dank Cesaria Evora im europäischen Bewusstsein verankert hat. Ein latenter „Groove“ scheint indes nur darauf zu lauern, das Publikum in stärkere Schwingungen zu versetzen. Zunächst halten sich Schlagzeuger Luiz Cavani, Perkussionist Zé Luis Nascimento und der charismatische Bassist Etienne M'Bappé aus Kamerun aber noch zurück. Gitarrist Munir Hossn lässt auf dem Ukulele-ähnlichen Cavaquinho Erinnerungen an portugiesischen Fado anklingen, in einem anderen Song spielt er eine dezent rockige Gitarre. Sein Pendant auf der anderen Bühneseite, Benoit Medrykowski, steuert leichtfüßige Pickings bei. Präzise aufeinander abgestimmt nutzen die beiden abwechselnd elektrische und akustische Gitarren, wobei Medrykowski für eher jazzige Töne und Hossn für Rock-Anklänge sorgt. In einem der brasilianisch inspirierten Lieder spielen sie ein faszinierend komplexes, rein akustisches Duett aus Unisono- und mehrstimmigen Motiven.
Natürlich ist auch die übrige Band perfekt eingespielt. Während der fast schon provozierend coole M'Bappé mit ausgesucht wenigen, umso druckvolleren Tönen auf elektrischem oder halbakustischem Bass infizierend swingt knüpfen Schlagzeuger Cavani und Perkussionist Nascimento mit der Zeit immer dichtere rhythmische Geflechte, ohne Breaks und treibende Beats übermäßig in den Vordergrund zu stellen. Denn dort steht, souverän und charmant, Mayra Andrade. Gleichgültig, ob sie eigene Songs oder traditionelle Lieder modern interpretiert – mit dieser Band singt und spielt sich die Kosmopolitin in die erste Liga der „Worldmusic“." FAZ, 18.07.2009
„Schon das Debütalbum der Mayra Andrade, einer kapverdisch-senegalesisch-französischen und auch ein bisschen deutschen Sängerin, verströmt mit seinem überwiegend akustisch gespielten World-Pop beträchtlichen Reiz. (...) Mayra Andrade, mit wildem dunklen Haar, strahlendem Lächeln und in einem bodenlangen, goldenen Kleid, wirkte wie eine künftige Königin, die sich kurz vor der Krönung noch mal in den Schenken des Volkes mit dem wahren, einfachen Leben imprägniert.“ Welt Online, 05.03.2007 (link)
„Man darf sich von ihrem Engelsgesicht und ihrer Anmut nicht irreführen lassen: Die junge Frau ist im gleichen hohen Maßen talentiert wie selbstbewusst und ihr energisches Auftreten fegt jeden Zweifel beiseite.“ Kritik Kapverdischer-Nacht Nürnberg, 05.05.2008
„Tatsächlich atmet Andrades Musik weit mehr als die typische Melancholie der kapverdischen Wellen. Da weht es vom 460 km nahen schwarzafrikanischen Kontinent herüber, schlägt rhythmische Unterfütterung aus brasilianischen Gefilden heftig an den Strand, und immer wieder arbeitet sich ein angekratzter Schleifpapier stärke-180-Flamenco-cante-jondo-Gesang aus Andrades Kehle heraus, live allemal gut für eine Art Scat, rau und lang.“ Jazzthetik, 07+08.09
„Die Dame muss also etwas haben, und dieses Etwas lässt sich mit drei Worten ausdrücken: Stimme und Seele. Ihr jugendliches Alter hört man selten heraus, erstaunlich abgeklärt geht sie mit ihrer fellweichen Stimme um, die sie an genau kalkulierten Stellen zum Knarzen bringt (...) Der musikalische Grundton ist kapverdisch, mit intelligenten Ausflügen Richtung Samba, Latin-Jazz und Flamenco.“ Folker März/April 2007
„Mit ihrem musikalischen Repertoire beschreibt sie eine Weltreise durch die Kulturen. So werden in „Tunuca“ brasilianische Einflüsse hörbar, bei „Lapidu na bo“ schimmert der spanischer Flamenco durch, während bei der Up-Tempo-Nummer „Lua“ Latin und Jazz zueinander finden wobei auch der französische Chanson („ Come si’l en pleuvait“) seine Berücksichtigung findet. Das Publikum war von der vielseitigen Hommage hingerissen.“ General Anzeiger 06.03.2007