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Latin Jazz, Afro-Cuban

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Omar Sosa führt die junge Generation kubanischer Musiker an, die sich Pop, Latin Jazz oder Salsa ebenso verpflichtet fühlen wie Rap oder afrikanischen Rhythmen. Geboren in Kuba und nach Stationen in Quito (Ecuador), Ibiza und San Francisco mittlerweile in Barcelona ansässig, erschafft der Komponist und Pianist eine absolut eigenständige Mischung aus kubanischer Musik, Jazz, Spoken Word und World Music-Elementen, mit der er sich sowohl auf afro-kubanische wie auf afro-amerikanische Wurzeln bezieht.
Sein umfangreiches Werk umfasst u.a. neben Piano-Solo und Duo-Einspielungen einige fantastische Alben mit einem größeren Ensemble, World-Jazz, das kubanische Musik zusammenbringt mit Gnawa oder westafrikanischen Rhythmen, eine subtile Verschmelzung von Rhythmen, Harmonien, Stimmen und Instrumenten. Sein Album „Sentir“ (2002), sowie sein Album „Mulatos“ (2004) wurden für den Grammy in der Kategorie „Best Latin Jazz Album“ nominiert. Ein gandioses Beispiel gelungener afroamerikani-scher Musik ist sein aktuelles Album „Afreecanos“, ein instrumentales und vokales Sprachengewirr aus Kuba, Brasilien, Marokko, Mali, Senegal und Mozambik.
Omar Sosa ist in den vergangenen Jahren in den verschiedensten Formationen auf vielen wichtigen Festivals in Deutschland und Österreich, u.a. dem Palatia Jazz Festival, dem Stuttgarter Theaterhaus Festival, bei „Glatt & Verkehrt“, beim Jazzfest Münster und mehrfach in Moers aufgetreten.
Omar Sosa bestreitet die meisten Auftritte mit seinem exzellenten Kern-Trio bzw. –Quartett, das oft erweitert wird durch Musiker wie Joo Kraus oder Paolo Fresu (Trompete). Der legendäre, 2006 verstorbene, Percussionist Angá Diaz war lange Jahre fester Bestandteil der Omar Sosa Trios.
Sosa liebt es in verschiedenen Projekten aktiv zu sein. Aus Italien kommen Kooperationen mit Enzo Favata (sax), und „Isolanos“ bringt ihn mit den sardischen Tenores San Gavino de Oniferi zusammen. Im Frühjahr erschien sein neues Album „Ceremony“ mit der NDR Big Band, ge-folgt von gemeinsamen Konzerten. Für alle Pro-jekte nehmen wir Anfragen entgegen!
Preise :
2002 – Latin Grammy, bestes Latin Jazz Album
2003 – Lifetime Achievement Award, Smithsonian Institution (Washington, DC)
2003 – Nominierung Grammy, bestes Latin Jazz Album für “Sentir”
2004 – Nominierung BBC Radio 3 World Music Awards 2004
2006 – Nominierung BBC Radio 3 World Music Awards 2006
2006 – Nominierung Grammy, bestes Latin Jazz Album für “Mulatos”
2010 – Nominierung Grammy, bestes zeitgenössisches Weltmusikalbum für "Across the Divide"