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Zeitgenössische Afrikanische Musik

Rokia Traoré

| Mali

Sängerin, Songwriterin und Multi-Instrumentalistin Rokia Traoré veröffentlicht ihr sechstes Album Né So (Heimat) über Nonesuch Records. Das Album wurde produziert von John Parish (PJ Harvey, Tracy Chapman), der auch ihr letztes Album Beautiful Africa (2013) produzierte. Né So enthält Performances von John Paul Jones, Toni Morrison und Traorés Labelkollege Devendra Banhart, außerdem wirken der burkinische Drummer Moïse Ouattara, der ivorische Bassist Matthieu N’guessan, der langjährige Wegbegleiter und malische Ngoni-Spieler Mamah Diabaté, die Gitarristen Rodriguez Vangama und Stefano Pilia, Bass-Gitarrist Reggie Washington und die Backing-Sänger Bule Mpania, Russell Tshiebua und Stefy Rika mit. Das Album enthält 10 Originalsongs und ein Cover von Billie Holidays „Strange Fruit“. Traoré wird im Frühjahr mit dem Album auf Tour gehen. Rokia Traoré war immer eine Reisende gewesen, entschied sich jedoch 2009, zurück nach Mali zu ziehen. Drei Jahre später wurde sie Zeugin, wie der Bürgerkrieg in ihrem Land auf schreckliche Weise seinen Lauf nahm. „Das Leben in einem vom Krieg zerrissenen Land zu erleben, war traumatisch. Mir wurde klar, wie naiv ich gewesen war“, gesteht sie.Sie hatte das malische Bamako für eine Weile verlassen und war mit ihrem kleinen Sohn nach Europa gezogen, während sie zugleich mit persönlichen Problemen zu kämpfen hatte. „Alles fiel auseinander“, erinnert sie sich. „Es ist nie leicht, durch schwierige Zeiten zu kommen. Aber genau daran wächst man auch und versteht, wieso man an bestimmten Dingen hängt und andere aufgibt.“ Traoré begann zunächst allein mit dem Schreiben und Komponieren der Songs. Dann probte sie in Bamako und nahm in Brüssel und Bristol mit Musikern aus ganz Westafrika auf. „Ich wollte keine rein malische Band. Ich brauche Vielfalt. Ich brauche einen Mix aus Kulturen um mich herum“, kommentiert sie. „Man kann wohl sagen, dass meine Wurzeln in Mali sind – dorthin ziehe ich mich zurück in Zeiten des Zweifelns und akzeptiere Risiken, wenn es sein muss. Bamako ist der Ort, an dem ich das Gefühl hatte, sowohl frei zu sein als auch Unterstützung zu erfahren.“ Traoré erkundete in ihrer Karriere eine Vielzahl unterschiedlicher Richtungen. Unlängst kollaborierte sie mit der Nobelpreis-ausgezeichneten Schriftstellerin Toni Morrison und Regisseur Peter Sellars für das TheaterstückDesdemona. Der Guardian nannte es „eine bemerkenswerte, fordernde und auf mutige Weise originelle neue Arbeit“. 2013 produzierte der Barbican in London eine über drei Abende laufende Reihe von Shows von Traoré, betitelt Donguili – Donke – Damou (singen – tanzen – träumen). Für ihre Arbeit mit der Foundation Passerelle wurde Traoré 2009 mit dem erstmals verliehenen Roskilde Festival World Music Award ausgezeichnet. Im August 2013 ehrte sie die französische Regierung mit dem Orden der Künste und der Literatur (Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres), der ihren herausragenden Beitrag zur Kunst würdigte. Dazu kommen künstlerische Kollaborationen Traorés mit dem Kronos Quartet und Damon Albarn. Ihr Labeldebüt Tchamantché (2009) gewann einen Preis beim Victoires de la Musique (einem französischen Äquivalent zum Grammy) und brachte ihr einen SonglinesArtist of the Year Award ein. Beautiful Africa stieg auf #1 in die Billboard World Music Charts ein. Uncut beschrieb es als „das Album, von dem Fans [Traorés] explosiver Live-Shows immer hofften, dass sie es machen würde. Ein Höhepunkt in ihrer Karriere.“

Aktuelles Album: Né So (Nonesuch 2016)

On Tour

Electro Deluxe (34155 Bytes)

Electro Deluxe

29.04. DE-Gronau
30.04. CH-Basel
06.05. DE- Rottweil
01.07. LV-Riga
02.07. LV-Cesis
15.07. DE-Stuttgart
27.07. DE-Karlsruhe
28.07. DE-Würselen
29.07. DE-Nürnberg
05.08. AT-Wieselburg
14.10. DE-Leipzig

Seit 2001 hat die Gruppe sich die Electro-Jazz ihrer Debüts in übervitaminierten Cocktails von soul und funk entwickeln lassen. Erkennbar sind unter allen und Sucht erzeugend.